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  Klassik
 


Carlo Farina (ca. 1600 bis 1639) war ein begnadeter Violinist und Komponist des Frühbarocks. Für das Musikstück „Capriccio stravagante“ beschrieb er dem Musiker genau die Technik, wie er das Glissando, das ist das stufenlose schnelle Gleiten des Fingers auf der Saite, für das „Katzengeschrey“ (im Video zu hören von Minute 4.39-4.67) spielen musste: „Es wird folgender Gestalt gemacht, dass man mit einem Finger von dem Thon, da die Noten stehet, mehlichen unterwarts zu sich ziehet.“

 

 

  

 

 

 

In der Sonata violino solo representativa des Barockmusikers und Geigenvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern (ca.1644 bis 1704) wird im 6. Satz die Katze imitiert (bei 5.52 Minuten im Video)
 
 

Die Sätze lauten: 1. Allegro, 2. Kuckuck, 3. Frosch, 4. Hahn und Huhn, 5. Die Wachtel, 6. Die Katze, 7. Der Musketier-Marsch, 8. Allemande.



 

  

 

 



Domencio Scarlattis (1685-1757) Katze soll über die Tasten seines Cembalos gelaufen sein. Das brachte ihn auf die Idee,die „Fuga del gatto“ die Katzenfuge g-moll, K. 30 zu komponieren.
-moll, K. 30 zu komponieren.

 

 

 

 

Während man bei diesem Stück den Eindruck hat, dass die Katze wirklich über die Tasten läuft (wenn auch sehr gemächlich,würdevoll), hören wir im „Katzenduett“von Gioachino Antonio Rossini das kätzische Miauen in vielen musikalischen Variationen.

 

 

 



 


Auch mein Lieblingskomponist Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) schrieb 1790 ein „Katzenduett“ – Im Lied KV 625 „Nun liebes Weibchen, ziehst mit mir“ mit dem Untertitel „Komisches Duett für Sopran und Bass“, antwortet die in eine Katze verwandelte Lubanara ihrem Lubano mit einem liebevollen „Miau-Miau“.

 

 

 

Frédéric François Chopins (1810-1849)Walzer in F-Dur Opus 34 wird auch „Katzenwalzer“ genannt. Es hört sich so an, als wenn eine Katze auf die Tastur springt. Im Vergleich zur Katzenfuge von Scarlatti ist dieses Kätzchen sehr quirlig und fordert vielleicht zum Spielen auf.

 

 

 

 


 

Modest Petrowitsch Mussorgski 1839-1881) komponierte auch Kinderlieder. In seinem Werk "Detskaya" (Kinderstuben) erzählt er im Lied Nr. 6 "Kot Matros" (Ein Kater namens Matrose) von einem Kind, das versucht, seinen Kater daran zu hindern den Kanarienvogel zu fangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Zu den Frühwerken des russischen Komponisten Fjodorowitsch Strawinski (1882-1971) zählen „Berceuses pour chat“ - die Katzenwiegenlieder. Strawinski liebte seine drei Katzen und dachte im schweizerischen Exil sehr oft an sie. 1915/1916 vertonte er russische Kinderreime und Gedichte, die von Katzen erzählen In den vier Liedern: „Sur le poêle, Intérieur, Dodo, Ce qu’il a, le chat.“ schnurren und miauen die drei Klarinetten.

 

 


 




Von der Jagd zwischen Katz und Maus erzählt Aaron Copland (1900 bis 1990) in seinem Scherzo „The Cat and the Mouse“. Wer wird überleben?



 




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