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  Pressespiegel
 
Für Euch gelesen
Die "lauteste" Katze der Welt
. am 31.05.2011, um 09:48:16 Uhr
 Eine Katze in England schnurrt so laut wie ein Staubsauger - und hat damit einen Guinness-Weltrekord eingeheimst.Die 12 Jahre alte Smokey erreichte mit 67,7 Dezibel das lauteste Schnurren für eine Hauskatze, wie Guinness World Records am Donnerstag mitteilte. Die Katze ist damit 16-mal lauter als ein durchschnittlicher Artgenosse. Das Donnerschnurren wurde Ende März gemessen, nun ist der Rekord bestätigt.

Smokey lebt in Northampton in Mittelengland und hatte bereits lokale Wettbewerbe gewonnen.
Zum lautesten Tier der Welt ist es jedoch auch für sie kein Katzensprung. Dieser Rekord fällt Blau- und Finnwalen zu, die mit ihrer Kommunikation bis zu 188 Dezibel erreichen können. Zum Vergleich: Ein Rasenmäher schafft 90 Dezibel, eine Autohupe 110, ein Rockkonzert 120.

Quelle: www.süddeutsche.de
 

Wie Katze und Hund Trinken
. am 31.05.2011, um 09:41:41 Uhr
 Katzen stehen in dem Ruf, wesentlich rätselhaftere Tiere zu sein als etwa Hunde. Zumindest ihre Strategien zur Flüssigkeitsaufnahme bestätigen das: Erst jetzt haben Forscher entschlüsselt, wie Milch oder Wasser den Weg ins Katzenmaul finden.

Ähnlich wie die meisten Fleischfresser können weder Katzen noch Hunde nach der Entwöhnung von der Muttermilch ihr Maul verschließen und so durch Unterdruck Flüssigkeit direkt saugen. Daher sind beide zum Trinken auf ihre Zunge angewiesen. Aber während Hunde ihre Zunge tief ins Wasser tauchen und sie schnöde als eine Art Löffel verwenden, ist der Mechanismus bei Katzen ungleich eleganter.

Wie Forscher um Pedro Reis vom MIT in Boston jetzt in Science (online) schreiben, berühren Katzen die Wasseroberfläche beim Trinken nur mit ihrer Zungenspitze. Wenn die Tiere diese nach oben ziehen, wird immer etwas Wasser mit emporgehoben.


So entsteht kurzzeitig eine Wassersäule, die die Tiere durch stetes Lecken aufrechterhalten, wobei sie die Frequenz der Bewegung exakt so anpassen, dass möglichst viel Wasser ihr Maul erreicht. So trinken sie am oberen Ende der Säule, etwa wie Menschen an einem Trinkbrunnen.


Dieser raffinierten Technik kamen die US-Forscher zuerst mit einer Hochgeschwindigkeitskamera auf die Spur. Damit filmten sie Wildkatzen wie Tiger, Löwen und Jaguare sowie Hauskatzen beim Trinken - darunter das Haustier namens Cutta Cutta von Koautor Roman Stocker.Mit einer Roboterzunge bildeten die Wissenschaftler die Bewegung nach und stellten fest, dass die Höhe der Flüssigkeitssäule von der Breite der Zungenspitze und deren Geschwindigkeit abhängt.


Beim richtigen Verhältnis von Geschwindigkeit und Zungenbreite wird die Wassermenge, die auf der Höhe des Mauls ankommt, am größten. Und tatsächlich beherzigten die gefilmten Tiere von Hauskatze bis Tiger das errechnete und getestete Verhältnis exakt: Je größer die Katze, desto breiter die Zunge, desto langsamer schleckt das Tier.

Cutta Cutta geht damit als Filmstar in die Forschungsgeschichte ein; entsprechend ihrem Namen, der in einer Sprache australischer Ureinwohner Star Star bedeutet. Auch zu ihrem Katzenwesen scheint das Divendasein zu passen: Erst nach mehreren Stunden habe sie sich dazu herabgelassen, vor laufender Kamera zu trinken, wie die Wissenschaftler berichten.


Quelle: Süddeutsche.de
 

Hirnforschung: Taube Katzen sehen auch mit dem Hörzentrum
. am 26.10.2010, um 11:10:04 Uhr
 Die Katzen sind von Geburt an taub, aber ihr Hörzentrum wird trotzdem gebraucht. Die Tiere nutzen es zum Sehen, wie Forscher nun beobachtet haben. Einen ähnlichen Effekt gibt es auch bei blinden Menschen.

London - Wer von Geburt an blind ist, besitzt oft ein erstaunliches Tast- und Hörvermögen. Erst kürzlich haben Forscher eine Erklärung dafür gefunden: Offenbar erfüllt die Sehrinde im Gehirn von blinden Menschen andere Aufgaben und schärft so die verbliebenen Sinne.

Eine solche Umverteilung der Aufgaben im Gehirn haben Forscher nun auch bei Katzen beobachtet, die von Geburt an gehörlos waren. Diese nutzen Teile ihre Gehirns zum Sehen, die eigentlich fürs Hören vorgesehen sind. Die Sinneseindrücke der Augen werden also nicht nur im Sehzentrum der Tiere verarbeitet, sondern außerdem in den Hör-Arealen. Das berichtet das Team um Stephen Lomber von der University of Western Ontario in der Fachzeitschrift "Nature Neuroscience".

Die Forscher untersuchten zuerst die visuellen Fähigkeiten von hörenden Katzen und solchen, die von Geburt an gehörlos waren. Dabei stellte sich heraus, dass die tauben Katzen schneller auf Bewegungen reagierten. Außerdem nahmen sie leuchtende Dioden, die sich an den Rändern ihres Gesichtsfeldes befanden, besser wahr.

Dann prüften die Wissenschaftler, ob der Teil des Großhirns, der normalerweise für das Hören verantwortlich ist, die bessere Sehleistung bei den gehörlosen Katzen bewirkt. Sie stoppten dazu die Funktion der Hör-Regionen vorübergehend, indem sie diese mit einer speziellen Vorrichtung auf sehr niedrige Temperaturen herunterkühlten. Bei den hörenden Katzen wurde die Seh-Leistung dadurch wie erwartet nicht beeinträchtigt. Die tauben Katzen verloren jedoch durch die Kühlung der Hör-Regionen ihr überragendes Sehvermögen.

Die Ergebnisse lieferten einen direkten Beweis dafür, dass die tauben Katzen besser sehen könnten, weil sie zusätzlich ihre Hör-Regionen für die Verarbeitung der visuellen Reize verwendeten, schreiben die Wissenschaftler. Das zeige einmal mehr, wie extrem flexibel das Gehirn sei, selbst wenn es um komplexe Funktionen wie das Sehen oder das Hören gehe. Die Wissenschaftler glauben, dass die aktuellen Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können.


Quelle: www.spiegel.de
 

Gericht erteilt Zuchtverbot
. am 12.08.2010, um 12:09:14 Uhr
 Zu Recht hat die zuständige Behörde einem Mann aus Rheinhessen (Antragsteller), der seit mehreren Jahren eine Zucht mit Bengal-Katzen betreibt, mit sofortiger Wirkung die gewerbsmäßige Zucht von Katzen und den Handel mit ihnen untersagt. Das hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz in einem Eilverfahren entschieden.
Der Antragsteller hält in seinem Wohnhaus zu Zuchtzwecken zwei weibliche Bengal-Katzen und drei Kater. Außerdem hat er neun Jungkatzen. Soweit Tiere getrennt werden sollen, werden sie in verschiedenen Zimmern untergebracht. In der Vergangenheit kam es unter den Katzenbabys gehäuft zu Todesfällen, deren Ursachen nicht geklärt sind.

Die zuständige Behörde untersagte dem Mann unter Anordnung des Sofortvollzuges die Zucht von Katzen und den Handel mit ihnen, weil er die nach dem Tierschutzgesetz erforderliche Erlaubnis für eine gewerbsmäßige Zucht nicht habe und die ihm wegen seiner nicht nachgewiesenen Sachkunde und der unzureichenden Haltungsbedingungen auch nicht erteilt werden könne.



Quelle: Pressemitteilung 11/2010 Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz
 

Zuchtkatzer kastriert - Schadensersatz wird fälllig
. am 20.06.2010, um 20:46:27 Uhr
 Bielefeld (aho) – Das Amtsgericht Lemgo hat einen Tierschutzverein aus Lippe zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Das berichtet das Studio Bielefeld des WDR. Der Verein hatte den entlaufenen Kater einer Bad Salzuflerin kastrieren lassen. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass der Tierschutzverein den Kater zu früh kastriert habe und das, obwohl er einen Chip als Zuchtkater trägt. Der Verein muss der Halterin nun die im Zusammenhang mit der Kastration entstandenen Nachbehandlungskosten erstatten, so der Sender.


Quelle: animal-health-online.de
 

Klein- und Heimtiere in deutschen Haushalten - etwas statistisches
. am 05.05.2010, um 13:00:05 Uhr
 Düsseldorf (ots) – 22,6 Millionen Hunde, Katzen und Co. leben unter deutschen Dächern – Fische und Terrarientiere noch nicht einmal mitgezählt. Dies zeigt einmal mehr: Die Deutschen lieben ihre Heimtiere, besonders die vierbeinigen.

Genauso viele Katzen und Ziervögel wie im Vorjahr

Auch in 2009 schnurrten wieder besonders viele Katzen durch deutsche Wohnzimmer und Gärten: Wie schon im Vorjahr wurden 8,2 Millionen der Tiere in 16,5 Prozent der Haushalte gezählt. Mit 5,4 Millionen Tieren (in 13,3 Prozent der Haushalte) ging die Anzahl der Hunde zwar um 1,8 Prozent leicht zurück. Dennoch bleiben die Vierbeiner mit der kalten Schnauze eins der beliebtesten Heimtiere der Deutschen. Erfreulich: Wie schon in 2008 flatterten 3,4 Millionen Ziervögel durch ihre Bauer und Volieren. In 4,9 Prozent der Haushalte wurden Wellensittiche, Kanarienvögel und Co. gehalten.

Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere hingegen büßten in 2009 an Beliebtheit ein: Insgesamt 5,6 Millionen von ihnen bevölkerten deutsche Wohn- und Kinderzimmer. Das waren 9,7 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Quelle und vollständige Meldung: animal-health-online.de
 

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